Eine Kampfkunstvorführung im Ryūkyū des Jahres 1867

In einer historischen Quelle namens „Tāfākū“, die mit dem Dorf Kume in Bezug gebracht wird, findet sich ein Programm von Vorführungen, welches am 24. Tag des 3. Monats des Jahres Keiō 3 (1867), dem Folgejahr der offiziell durch China bestätigten Krönung des letzten Königs von Ryūkyū, Shō Tai 尚泰 (1843-1901), veranstaltet wurde. (weiter…)

Motobu Chōki über Naihanchi und Kata allgemein

Motobu Chōki 本部朝基 (1870-1944) zählt zu den bekannteren Zeitgenossen von Funakoshi Gichin 船越義珍 (1868-1957). Daher sind seine Ansichten zu den Kata nicht ganz uninteressant und es lohnt sich, sie in Erwägung zu ziehen.  (weiter…)

Ki und Karate: Ein Beitrag aus dem Jahr 1934

Ki oder chinesisch Ch’i - 氣 bzw. in vereinfachter Schreibung 気 - taucht als Begriff immer wieder mal in den überlieferten Texten der Karate-Pioniere auf. So verwenden ihn beispielsweise Asato Ankō (1828-1906), Itosu Ankō (1830-1914) oder auch Funakoshi Gichin (1868-1957). (weiter…)

Lexikoneinträge zum Shōtōkan-Ryū

In diesem kleinen Artikel möchte ich mögliche Probleme anschneiden, auf die ein Nutzer von Kampfkunstlexika treffen kann. Zur Veranschaulichung soll der Eintrag zum Shōtōkan-Ryū im „Großen Lexikon der Schulen der Kriegskünste”, dessen Erstausgabe 1978 erschien, genutzt werden. (weiter…)

Tōyama Kanken über den Stock und Karate

Tōyama Kanken 遠山寛賢 (1888-1966) zählt zu jenen Pionieren, welche die Kampfkunst Ryūkyūs zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den japanischen Hauptinseln vorstellten und verbreiteten. Nachdem er 1930 nach Tōkyō gekommen war, veröffentlichte er Artikel über Karate und verfaßte später einige Bücher zum selben Thema. (weiter…)

Prominente Stimmen zu Funakoshi Gichin

31 Jahre nach Funakoshi Gichins 船越義珍 (1868-1957) Ableben nahm sich eine japanische Karate-Zeitung vor, das „ungeschminkte Gesicht“ dieses Karate-Pioniers vorzustellen. Zu diesem Zweck sammelte sie u.a. von einigen bekannten Größen aus der Welt des Karate kurze Kommentare zu seiner Person. (weiter…)

Karate-Werbung anno 1937

Wie wurde Karate im Japan der 1930er Jahre beworben? Eine Antwort auf diese Frage liefert zugleich auch Anhaltspunkte über das Selbstverständnis der Karate-Anhänger jener Zeit. In einer im Frühling 1937 (Shōwa 12) herausgebrachten Broschüre mit dem Titel „Gespräche zum Karate” findet sich ein Beispiel für solch eine Werbung. (weiter…)

Die Karate-Gedichte des Asato Ankō

Häufig finden wir im Umfeld der japanischen Kampftraditionen Verweise auf den Doppelweg von Literatur und Kampfkunst (Bunbu Ryōdō). Allgemein ausgedrückt beschreibt diese Maxime, daß sich ein Kampfkünstler neben dem Meistern seiner kämpferischen Fertigkeiten unter anderem zusätzlich mit Literatur und den schönen Künsten befassen kann. (weiter…)

Uechi Kanbun & das chinesische Boxen um 1900

Unbestritten stellte das chinesische Boxen (Ch’üan-Fa) einen bedeutenden Einflußfaktor in der Entwicklung des Karate dar. Uechi Kanbun (1877-1948) war ein Okinawaner, der 1897 nach China ging und dort das chinesische Boxen kennenlernte. (weiter…)

Das Stammhaus Funakoshi

An dieser Stelle möchte ich ein paar Informationen aufführen, welche den Familienstammbaum der Funakoshis betreffen. Sie haben zwar nicht viel mit der Kampfkunst Funakoshi Gichins (1868-1957) zu tun, lassen uns aber ein wenig begreifen, woher dieser Karate-Pionier kam. (weiter…)